Luchsumsiedlung Nordostschweiz - LUNO (seit 2001)

  • LUNO, Luchsumsiedlung Nordostschweiz, ist ein Projekt der Kantone Appenzell Innerrhoden, Appenzell Ausserrhoden, St. Gallen, Thurgau, Zürich und des Bundesamtes für Umwelt, Wald und Landschaft BUWAL.

  • Ziel des Projektes ist der Aufbau und die langfristige Sicherung einer überlebensfähigen Luchspopulation in der Nordostschweiz.

  • Damit wird ein wichtiger Beitrag geleistet an die Bestandesentwicklung des Luchses in der Schweiz und im Alpenbogen.


  ROCO bei seiner Freilassung

ROCO bei seiner Freilassung
Bild: LUNO / Klaus Robin
 
 

Zuständigkeiten:
Strategischer Lenkungsausschuss
Auf oberster Stufe steht der Strategische Lenkungsausschuss (SLA), welcher sich aus je einem Regierungsratsmitglied der Kantone AI, AR, SG, TG und ZH und dem Direktor des BUWAL zusammensetzt.
Operative Projektleitung
Für die operativen Aufgaben wurde eine Operative Projektleitung (OPL), bestehend aus den Leitern der Ämter für Jagd der am Projekt beteiligten Kantonen und dem Leiter des Bereichs Wildtiere des BUWAL, bestimmt.
Projektkoordination
Der Projektkoordinator Dr. Klaus Robin, Robin Habitat AG, Uznach, ist zuständig für die.
Öffentlichkeitsarbeit
Die Öffentlchkeitsarbeit hat im Projekt LUNO einen hohen Stellenwert. Von Anfang an ist in den Medien und im Internet über das Projekt informiert worden. Auch der direkte Einbezug der Öffentlichkeit ist weit fortgeschritten.

Auftraggeber:
Die Kantone Appenzell Innerrhoden, Appenzell Ausserrhoden, St. Gallen, Thurgau, Zürich und des Bundesamtes für Umwelt BAFU

Weiterführende Informationen: LUNO-Website

 
 
 
             
 

Koordination der Schafberg-Projekte Amden (seit 1999)

Welche Auswirkungen hat die Aufgabe der Beweidung einer Alp mit Schafen auf die Lebensraumnutzung von Gämsen und der damit verbundenen Verbisssituation im Wald im Raum "Schafberg", Amden?

Der natürliche Lebensraum vieler Tierarten wird durch menschlichen Einfluss, zum Beispiel die Nutzung von Alpwiesen für die Schafweide, beeinträchtigt. Dadurch werden die Wildtiere gezwungen, mindestens teilweise auf Ersatzlebensräume auszuweichen. Bei den Gämsen ist das oft der Wald.

Der Wald seinerseits wird bei hohem Wildbestand durch Verbiss in seiner natürlichen Verjüngung behindert. Das kann bedeutende mittel- bis langfristige Folgen für den Wald selber und für Siedlungsgebiete, die in seinem Einflussbereich liegen haben. Ein Schutzwald, bei dem die natürliche Verjüngung nicht gewährleistet ist, kann in Zukunft auch seine Schutzfunktion immer weniger ausüben. Die Hangstabilität kann unter Umständen in Frage gestellt werden. Hangrutschungen können die unangenehme und oft auch bedrohliche Folge sein.
 

  Der Schafberg ob Amden

Der Schafberg ob Amden
Bild: KOSPA / Klaus Robin
 
 

In den Schafberg-Projekten werden Fragestellungen zum Thema Wald, Vegetation und Wildtierökologie bearbeitet. Koordiniert werden diese Tätigkeiten durch die Robin Habitat AG.

Zuständigkeiten:
Robin Habitat AG , Uznach. Dr. Klaus Robin ist Koordinator der Schafbergprojekte.
Büro Rüegg , Kaltbrunn. Dr. Dani Rüegg und Ch. Lüthi bearbeiten die Fragen im Modul Forst.
Büro FÖN , Zürich. Dr. R. Gilgen und Dr. B. Leuthold Hasler sind für das Modul Vegetation verantwortlich.
WildARK , Bern und WSL, Birmensdorf leisten Arbeit im Modul Wildtierökologie.

Auftraggeber:
St. Gallische Forst-, Jagd- und Naturschutzbehörden : Kantonales Forstamt, SG. www.sg.ch
BAFU: Bundesamt für Umwelt.

Publikationen:
Jährlich erscheint eine Ausgabe des "Schafberg-Bulletins" mit Beiträgen der Projektbeteiligten. Es wird in einer separaten Auflage gedruckt und als Einlage in der jeweils aktuellen Nummer der Ammler Zitig eingeheftet.

Die Bulletins können bei der Robin Habitat AG bezogen werden (Adresse siehe Seitenende).

Bisher erschienen sind:

 
 
Schafberg-Bulletin Nullnummer Schafberg-Bulletin Nr. 1/01 Schafberg-Bulletin Nr. 1/02 Schafberg-Bulletin Nr. 1/02

Nr. 1 (November 2000)
[PDF 903KB]

Inhalt

Editorial von Dr. Ch. Ruhlé

M. Struch
Gämsen und die Ammeler Schafalp

R. Gilgen
Verändert sich der Pflanzenbestand auf einer verlassenen Schafalp?

News-Ticker

D. Rüegg
Verjüngungskontrolle im Wald

Bestandesaufnahmen beim Schnee- und Birkhuhn im Gebiet Leistchamm

Organigramm der Schafberg-Projekts

Nr. 2 (August 2001
[PDF 1MB]

Inhalt

Editorial von Dr. R. Ehrbar

Interview mit Rolf Ehrbar
Die Sicht des Kreisförsters

D. Rüegg
Verjüngungskontrolle im Wald: weitere Verbissabnahme 2001

M. Struch
Ein Sommer im Leben eines Wildtierbiologen

R. Gilgen
Stockt bald Wald auf der ehemaligen Schafalp?

News-Ticker

K. Robin
Auer- und Haselhuhnkurs für Revierförster in Amden

K. Robin
Das Projekt LUNO- Luchsumsiedlung Nordostschweiz

Nr. 3 (Juni 2002)
[PDF 1.1MB]

Inhalt

Editorial von Alfred Brülisauer

Interview mit Mario Zanoli
Die Sicht des kantonalen Wildhüters

Dominik Fürer
Lebensraumbewertung für das Auerhuhn in Amden

Barbara Leuthold Hasler
Die Vogelwelt der Alp Leist

News Ticker

Dani Rüegg und Jürg Walcher
Wildtiere und Schafalpung im Kanton Glarus

Jahressitzung 2002; Impressum

Nr. 4 (Oktober 2004)
[PDF 673 KB]

Edition française

Inhalt

Editorial von Reinhard Schnidrig

Alfred Brülisauer, Rolf Ehrbar, Klaus Robin, Christian Ruhlé
Keine Gämsen am Schafberg - Wozu die Schafbergprojekte

Dani Rüegg
Jungwuchsverbiss durch vertriebene Gratgämsen?

Mark Struch
Haben Schafe die Gämnsen vom Schafberg vertrieben?

René Gilgen
Mehr Vielfalt bei den Pflanzen nach Aufgabe der Schafsömmerung

Dani Rüegg und Jürg Walcher
Schlussdiskussion und Empfehlungen

 
             
 

 

Ökologische Projekte, Ernetschwilerstrasse 34, CH - 8730 Uznach
Tel. +41 (0)55 285 30 50, Fax +41 (0)55 285 30 51, info@robin-habitat.ch, www.robin-habitat.ch

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