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Rezensionen und Reaktionen

 

 

zurück zum Bartgeier - Bildband

 
             
 

Der Ornithologische Beobachter 101 (2004): 349

«Der Bartgeier» ist ein Werk, das zum Lesen, Nachschlagen, Auffrischen, Stöbern, Durchblättern, Anschauen oder einfach zum Geniessen einlädt. Einzigartig sind nicht nur die Fotos, die zum überwiegenden Teil von Klaus Robin stammen, und die Tatsache, dass alle Bildlegenden in Deutsch, Französisch, Italienisch, Rätoromanisch und Englisch getextet sind. Zusätzlich werden die Kapitel in den erwähnten Fremdsprachen zusammengefasst. Fazit: Wer sich über den majestätischen Alpenflieger informieren möchte, ist mit diesem grossformatigen, übersichtlich gestalteten und wunderschön gedruckten Bartgeier-Buch perfekt bedient.

Laden Sie den gesamten Rezensionstext hier als PDF-Datei herunter (18 KB).

 
 
 
             
   

Herbert Cerutti hat für die April-Ausgabe des NZZ Folio des Jahres 2004 ein schönes Portrait des Bartgeiers geschrieben. Der Text nimmt ganz am Rande ausdrücklich Bezug auf den Bildband "Der Bartgeier", baut aber fast ausschliesslich auf dessen Inhalt auf. Laden Sie den Text hier als PDF-Datei herunter (479 KB).

 
 
 
             
 

Ornithologische Mitteilungen 56 (2004): 242-243

Dass man heute in den Alpen wieder imposanten Bartgeiern begegnen kann, verdanken wir einem Paradebeispiel erfolgreichen Artenschutzes. Über seine Planung, Entwicklung und Hintergründe berichtet dieses Buch, dessen Titel nur den halben Inhalt verrät: Der monumentale Bildband portraitiert nicht nur Gypaetus barbatus, seine Unterarten und Verbreitungsgebiete, er fasst auch auf aktuellem Stand wissenschaftliche Erkenntnisse zusammen und berichtet von den vielen Facetten des internationalen Schutzprojektes, das nach 25 Jahren ein wichtiges Etappenziel, die erfolgreiche Fortpflanzung frei lebender Geier, erreicht hat. Den lebendigen deutschen Text (mit französischen, italienischen, rätoromanischen und englischen Kapitelzusammenfassungen) lockern Einschübe auf, in denen die Hauptakteure Beobachtungen und Erlebnisse quasi "live" berichten. Hervorragende Bilder zeigen Bartgeier, ihr Leben und ihre Lebensräume sowie faszinierende Details wie den feuerroten Skleralring, Federn, schlüpfende Jungvögel oder von Kadaverteilen übersäte Brutnischen in Grossaufnahme.

Um eine Art auszurotten braucht es Vorurteile, sinnlose Verfolgung und wenig Zeit, zur Wiedereinbürgerung dagegen Wissen, Erfahrung, Imagepflege und viel Geld. Alle Faktoren stimmten beim Bartgeierprojekt: der Wille zur grenzüberschreitenden Kooperation zwischen Fachleuten, Zoos, Behörden und Nationalparken, viele Finanzkräftige Sponsoren, gute Vorbereitung der Öffentlichkeit und wissenschaftliche Begleitung mit modernsten Methoden bis zur Telemetrie und DNA-Fingerprinting. Somit kennen wir heute ungeahnte Details über das Einfärben mit roten Haftfarben, die ökologischen und evolutiven Funktionen von Kainismus im Horst, Heimatverbundenheit (Philopatrie) ausgesetzter Jungtiere, Drei- und Vierecksbeziehungen (Polyandrie), Arbeitsteilung des Paares am Nest sowie bei der Zucht über Ammentechnik und Methoden der Auswilderung. Trotz der schönen Erfolge in Mitteleuropa geht es in vielen Erdregionen mit Bartgeiern bergab. Abschuss, Gifte und Stromtod sorgen dort nach wie vor für Bestandeseinbrüche und erhebliche Diskrepanzen zwischen historischer und aktueller Verbreitung. Trotz der erfolgreichen Wiederansiedlung einer verfolgten Art in ihrem ursprünglichen Lebensraum ist nicht zu vergessen, dass zwar wieder Bartgeier in den Alpen segeln, der ursprüngliche Alpen-Bartgeier aber bleibt ausgerottet, und zwar für immer.

Ein trotz des hohen Preises lesenswertes Buch über ein beispielhaftes Artenschutzprojekt mit guten Texten und Bildern.
Dr. Stefan Bosch, Metterstrasse 16, D-75447 Sternenfels-Diefenbach

 
 
 
             
 

ORNIS 6/03 (Zeitschrift des Schweizer Vogelschutzes SVS - Birdlife Schweiz)

Wie stellt man sich das perfekte Buch über einen imposanten Vogel wie den Bartgeier vor? Es muss interessant und lebendig geschrieben, gut bebildert und schön gestaltet sein. Es sollte sämtliche Fragen zur einzigen Geierart der Schweiz beantworten, grossformatig und sorgfältig gedruckt sein und sowohl wissenschaftliche Fakten als auch persönliche Erzählungen und Erlebnisse vermitteln. Wir meinen: Alle diese Punkte treffen auf das neue Werk der Wildtierbiologen Klaus Robin (ehemaliger Direktor des Nationalparks), Jürg Paul Müller (Direktuor des Bündner Natur-Museums) und Thomas Pachlatko (Co-Geschäftsführer bei Wildtier Schweiz) zu. Und selbstverständlich finden Sie in diesem Buch auch alles, was Sie schon immer über das seit 25 Jahren laufende erfolgreiche Bartgeier-Wiederansiedlungsprogramm wissen wollten: Warum der Vogel einst ausgestorben ist und wie es gelang, dass man ihn heute wieder in vielen Alpentälern beobachten kann. Die Kapitel sind in vier Sprachen (f, i, rät., e) kurz zusammengefasst. (sb)

 
 
 
             
   

In der NZZ am Sonntag vom 7. März ist eine Buchbesprechung von Andrea Six erschienen. Laden Sie den ganzen Text hier als PDF-Datei herunter (108 KB).

"... Von derart verblüffenden Eigenheiten des seltenen Vogels erzählt das Buch «Der Bartgeier». Geschrieben ist es auf Deutsch; Zusammenfassungen und Bild-legenden sind zusätzlich in Französisch, Italienisch, Rätoromanisch und Englisch angegeben. Der Text wird ergänzt durch eine Vielzahl beeindruckender Fotos sowie Grafiken wie etwa Karten zur Verbreitung der Tiere. Die drei Autoren Klaus Robin, Jürg Paul Müller und Thomas Pachlatko sind Wildbiologen aus der Schweiz und arbeiten am Projekt zur Wiederansiedlung des Bartgeiers im Alpenraum mit. Schilderungen eigener Erfahrungen der Autoren und anderer Projektmitarbeiter unterbrechen den Text wie Tagebucheinträge. ..."

 
 
 
             
   

Mitteilungen der Zoologischen Gesellschaft Frankfurt

In der Ausgabe 4/2003 der Mitteilungen der Zoologischen Gesellschaft Frankfurt ist zum Erscheinen des Bildbandes "Der Bartgeier" ein ausführlicher Artikel über die "Rückkehr des Bartgeiers" veröffentlicht worden. Laden Sie den Text hier als PDF-Datei herunter (1.2 MB).

 
 
 
             
   

Ausführliche Buchbesprechung von Franz Joseph Schawalder in der Nummer 1/2004 des Schweizer Jägers. Laden Sie den Text hier als PDF-Datei herunter (97 KB).

 
 
 
             
 

Lieber Jürg, lieber Herr Robin,

ich möchte Euch herzlich gratulieren und danken für den prächtigen Band, den ich zum Geburtstag geschenkt bekam von meiner Schwiegermutter. Ein überzegendes und gelungenes, sehr verständliches und doch inhaltsreiches Werk mit genialen Aufnahmen. Gar 4-sprachig aus der Igelschweiz, welch Wunder! Gerade auch das layout der Sprachigkeit hat mir besonders gefallen mit den farbigen Zahlen und den gruppierten Zusammenfassungen. Kenner würden wohl von Bibliophilie sprechen.

Herzliche Grüsse
Dr. Bruno Keist, CH-9642 Ebnat-Kappel

 

 
             
 

 

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